Quartiersmanagement Letteplatz


Herzlich Willkommen und viel Spaß beim Herumstöbern auf unserer Website! Sie finden hier Informationen über Aktivitäten, Projekte und Aktionen des Quartiersmanagements rund um den Letteplatz.
Falls Sie Anregungen haben oder etwas veröffentlichen möchten, senden Sie uns eine Nachricht an team@qm-letteplatz.de oder kommen Sie einfach bei uns im Quartiersbüro in der Mickestr. 14 vorbei!

Wir freuen uns auf Sie!

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Dienstag, 27. August 2019

Um 16 Uhr: „Literarischer Kaffeekranz für Alt & Jung“ mit Dorothea Peichl und Christiane Borgelt
in der Bibliothek am Schäfersee in Kooperation mit der Seniorenresidenz Vitanas, Stargardtstraße 11-13.

Das Lesefest wird bei Kaffee, Kakao und Kuchen von Bewohner*innen Reinickendorfs eröffnet, die eigene und fremde Texte in gemütlicher Runde lesen.
Dorothea Peichl liest aus „Torstraße 1“ von Sybil Volks. Das Haus steckt voller Erinnerungen für Elsa Helbig: 1929, bei der Eröffnung des Kaufhauses Jonass, kam sie hier als uneheliche Tochter einer Verkäuferin zur Welt, bestaunte später die Olympiaringe an seiner Fassade, sah die jüdischen Besitzer die Schaufensterscherben wegkehren und starrte nach dem Krieg auf die roten Banner mit den Konterfeis von Marx, Engels, Lenin und Stalin. Dies und noch viel mehr verbindet Elsa mit dem Haus – und mit Bernhard, Sohn des Zimmermanns, der ihrer Mutter bei der Geburt beistand. Bernhard wurde am selben Tag geboren, und sie blieben einander nahe – auch als eine Mauer sie trennte …
Christiane Borgelt liest wieder aus den beiden Biografien ihres Vaters Hans Borgelt (1914–2000). Borgelt war Kultur-Journalist in Berlin. So war er u.a. von 1953 bis 1968 Pressechef und gute Seele der Berliner Filmfestspiele. Danach schrieb Borgelt als freier Autor Bücher sowie für den Film, als auch das Fernsehen und die Bühne. Über sein Leben - im Krieg sowie in der Vor- und Nachkriegszeit - hat er zwei Biografien verfasst.

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Mittwoch, 4. September

Um 17 Uhr: Undine Fülling liest aus dem Buch „Berlin-Hauptstadt des Verbrechens: Die dunkle Seite der Goldenen Zwanziger“ von Nathalie Boegel
in der Sprachstube Deutsch, Pankower Allee 39

Das Buch schildert die spektakulärsten Kriminalfälle aus Berlins wildesten Jahren. In den Jahren von 1918 bis 1933 tobt in Berlin nicht nur das verruchteste Nachtleben der Welt, hier wird auch der politische Kampf zwischen Nazis und Kommunisten auf der Straße ausgetragen, während die Polizei verzweifelt versucht, dem Sündenbabel Einhalt zu gebieten. Das Buch erzählt von gewissenlosen Mördern, cleveren Betrügern und von Kriminellen, die zu Lieblingen der Berliner werden. Und es zeigt, wie mutige Ermittler die Polizeiarbeit revolutionieren.

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Freitag, 6. September

Um 19 Uhr: Jenna Behrends liest aus ihrem Buch „Rabenvater Staat. Warum unsere Familienpolitik einen Neustart braucht“
in der Buchhandlung am Schäfersee, Markstraße 6.

Jahrzehntelang bestand das familienpolitische Konzept darin, Geld und immer nur mehr Geld auszugeben, insbesondere vor Wahlen, denn Familien sind eine große Wählergruppe. Das Ergebnis ist eine Wohltat hier, ein Steuergeschenk da und immer noch eine zusätzliche Leistung von noch einem zusätzlichen Absender. Denn diverse Institutionen und Behörden sind an diesen Segnungen beteiligt. Das System ist kaum zu durchblicken, das Ergebnis ist rückwärtsgewandt. Die familienpolitische Unterstützung ist dann am größten, wenn die Eltern zusammenleben und nur ein Elternteil arbeitet. Das entspricht nicht mehr der Realität.


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Donnerstag, 12. September

Um 18 Uhr: Regina Scheer liest aus ihrem Roman „Gott wohnt im Wedding“
in der Bibliothek am Schäfersee, Stargardtstraße 11-13.

Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin. Mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat. Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Protagonisten zu einem literarischen Epos verwoben voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme. 


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Freitag, 20. September

Um 19 Uhr: Nicola Karlsson liest aus ihrem Roman „Licht über dem Wedding“
in der Buchhandlung am Schäfersee, Markstraße 6.

Schonungslos und zärtlich erzählt Nicola Karlsson von Hoffnung, Schuld und von der ungreifbaren Nähe zwischen uns Menschen. In einem Hochhaus in Berlin prallen Welten aufeinander. Hannah verdient ihr Geld mit einem Modeblog und lebt erst seit kurzem hier. Dem alleinerziehenden Wolf ist von seiner Zeit im Nachtleben nur der Alkohol geblieben. Und seine Tochter Agnes will weder von ihm noch von dem Püppchen aus dem 10. Stock etwas wissen. Und doch kreuzen sich ihre Wege. Sie verbindet die existenzielle Einsamkeit der Großstadt. Sie sind auf der Flucht und zugleich wie getrieben auf der Suche. Sie ahnen, dass es jemanden gibt, der ist wie sie. Und trotzen dem Leben eine Überraschung ab.

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Montag, 23. September

Um 17:30 Uhr: Ralf Schmiedecke präsentiert „Berlin Reinickendorf – Rund um den Letteplatz“
in der Bibliothek am Schäfersee, Stargardtstraße 11-13.

Den Berliner Bezirk Reinickendorf so darzustellen, wie er 1920 gebildet wurde, ist das Ziel des Autors Ralf Schmiedecke. Zu sehen sind Bilder rund um den Letteplatz. Dazu erzählt er Wissenswertes und Unterhaltsames.

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Mittwoch, 25. September

Um 19 Uhr: Christian Dittloff liest aus seinem Roman „Das Weiße Schloss“
in der Buchhandlung am Schäfersee, Markstraße 6.

Ada und Yves sind ein glückliches Paar und haben sich für ein Kind entschieden, doch fürchten sie die Unvereinbarkeit von Liebe, Karriere und Erziehung. Deshalb nehmen sie am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teil, wo Leihmütter Kinder fremder Eltern austragen und aufziehen. Elternschaft ist hier Beruf, überwacht und gelenkt von einem alles kontrollierenden Apparat. Der Nachwuchs kann jederzeit besucht werden. Über neun Monate zeigt der Roman die beiden auf dem Weg zum eigenen Kind, folgt den Veränderungen ihres Selbstbilds und ihrer Beziehung. Ab wann ist Bindung ein Verlust von Freiheit? Was ist Familie? Sind die tradierten Rollenbilder von Mutter und Vater verhandelbar? Diese und weitere Fragen greift der Roman mit Tiefgang auf.

 
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Donnerstag, 26. September

Um 18 Uhr: Thomas Vandreike liest aus dem Buch „Geschichten von Zerbruch und Hoffnung“
am Sozialmobil, Franz-Neumann-Platz.

„Du bist schuld!“ – ein Satz, den Thomas Vandreike nie mehr aus seinem Kopf bekam und der ihn immer tiefer in Verzweiflung und Sucht trieb. Endstation „Kotti“ (für viele Drogenabhängige der Inbegriff von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit) wurde für ihn der Start in ein neues selbstbestimmtes Leben. Er liest aus dem Buch seine Lieblingsgeschichten vor. Die Heldengeschichten berühren und gehen unter die Haut. Anschließend wird noch über das Buch und das Leben diskutiert.
 
 

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Freitag, 27. September

Um 19 Uhr: Alva Gehrmann liest aus ihrem Buch „I did it Norway – Die Entdeckung der nordischen Lebensart“
im ehem. Maya & Callas, Markstraße 5.

Norwegen für Fjordgeschrittene: Waghalsige Bootsausflüge, tagelange Wanderungen oder ausgedehnte Skitouren – die Norweger lieben Herausforderungen und das Leben in der wilden Natur. Alva Gehrmann taucht in diese abenteuerliche Welt ein: Sie fährt bei stürmischer See hinaus, begleitet eine Sámi-Familie bei der Rentierwanderung, erlebt Musikfestivals inmitten einsamer Berglandschaften, spricht mit Mitgliedern der Königsfamilie, philosophiert mit Autoren wie Jostein Gaarder über die Gesellschaft und erlebt den Alltag in der Metropole Oslo. She did it Norway!

 
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Dienstag, 1.Oktober

Um 17:30 Uhr: Tanja Dückers liest aus ihrem Buch „Schoki Doki - Geschichten einer Schokoladenliebhaberin“
in der Bibliothek am Schäfersee, Stargardtstraße 11-13.

Tanja Dückers liebt Schokolade. Sie liebt sie in Geschichten, und sie liebt sie in der Wirklichkeit. Ihr leidenschaftliches Verhältnis zu dieser köstlichen Süßigkeit, die auch manchmal bitter schmeckt, führte zu Geschichten, die ihrerseits von Leidenschaften erzählen … abgründig, humorvoll und schräg. Ihre wunderbaren Beobachtungen der menschlichen Spezies bekommen einen Dreh ins Surreale.

 
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Mittwoch, 9. Oktober

Um 19 Uhr: Edgar Rai liest aus seinem Buch „Im Licht der Zeit“
in der Buchhandlung am Schäfersee, Markstraße 6.

Der Roman schildert die kurze, rauschhafte Epoche des beginnenden Tonfilms in Deutschland. Es ist die Geschichte rund um den Ufa-Film „Der Blaue Engel“, der alle Beteiligten zu legendären Figuren des deutschen Films gemacht hat: vor allem Marlene Dietrich, die die abgründige Figur der Rosa Fröhlich verkörpert und den biederen Professor ins Unglück stürzt, wird vom Revuegirl zum Weltstar.
Edgar Rai erzählt diese Geschichte aus dem Jahr 1929 mit einer beispiellosen Wucht, Originalität und Bildhaftigkeit.


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Mittwoch, 16.Oktober

Um 17 Uhr: Anton Kulmus präsentiert „Das Buch der Begegnungen - Geschichten aus den Amerikanischen Reisetagebüchern von Alexander von Humboldt“
im Büro des Quartiersmanagements Letteplatz, Mickestraße 14.

Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. Das Buch zeigt einen warmherzigen Menschen ohne Berührungsängste. Als einer der ersten Europäer überhaupt kritisierte er Kolonialismus, Sklavenhandel und den christlichen Bekehrungseifer. Dagegen betonte er die Würde und den kulturellen Reichtum vermeintlich primitiver Völker. Überzeugt davon, dass es keine unterlegenen oder gar minderwertigen Ethnien gäbe, war er seinen Zeitgenossen weit voraus.


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Mittwoch, 23. Oktober

Um 17 Uhr: Carmen Schiemann präsentiert „Die Stunde der Frauen zwischen 1913-1919. Monarchie, Weltkrieg und Wahlrecht."
im Büro des Quartiersmanagements Letteplatz, Mickestraße 14.

1913 gab es Kaiserreiche und Monarchien, die Frauen trugen lange Kleider und arbeiteten nur im Haus, Bildung und Selbstständigkeit war nicht vorgesehen. Als 1914 der Krieg ausbrach, jubelten fast alle, auch jene Frauen, die eigentlich allem Militärischen kritisch gegenüberstanden, wie etwa Käthe Kollwitz. Die Männer zogen in einen Krieg, der verlustreich war und in dessen Verlauf die Frauen Verantwortung in Fabriken, Lazaretten, Betrieben oder in der Landwirtschaft übernahmen. Als der Krieg 1918 zu Ende war, gab es kein Kaiser- und kein Zarenreich mehr, die Kleider wurden kürzer, und das Selbstbewusstsein der Frauen war gestiegen. Jetzt setzten die Frauen, die unsere Großmütter und deren Mütter waren, in Deutschland und Österreich das Wahlrecht durch.

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Freitag, 25. Oktober

Um 18 Uhr: Patricia Holland Moritz liest aus ihrem Krimi „Der Menschenleser“
in der Bibliothek am Schäfersee, Stargardtstraße 11-13.

Deutschland Ende der 1960er Jahre. Kindermorde erschüttern West und Ost. Auf der einen Seite der pädosexuelle Serienmörder Jürgen Bartsch in Nordrhein-Westfalen. Auf der anderen Seite drei grausame Morde in der brandenburgischen Kleinstadt Eberswalde. Panik breitet sich aus und Schuldige werden gesucht, auch unter der sowjetischen Besatzungsmacht. Die Ermittler der Kriminalpolizei stehen unter enormem Druck in einem System, das auf Anpassung basiert und am Kompetenzgerangel der Staatsorgane scheitert. Nur der Forensiker Paul Semper, ein kauziger Einzelgänger an der Berliner Charité, versucht in jenem Land, in dem jedes individuelle Leben unter staatliche Obhut gestellt war, neue Ansätze der Täteranalyse und des Verständnisses der menschlichen Abgründe zu entwickeln.


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Dienstag, 29. Oktober

18 Uhr: Richard Fasten liest aus seinem Buch „Das letzte Gericht“ 
im ehem. Maya & Callas, Markstraße 5.

Ein verrücktes „Kochbuch“, für das der Autor minutiös recherchiert hat, was berühmte Persönlichkeiten als letztes verspeist haben, bevor sie aus dem Leben geschieden sind. Was aß James Dean, bevor ihn sein Sportwagen aus der Kurve trug? Welches Lieblingsgericht ließ sich Marilyn Monroe zubereiten, ehe sie sich das Leben nahm? Richard Fasten stellt Prominente und ihre letzten Mahlzeiten vor. Das letzte Gericht verrät viel darüber, wie der oder diejenige zu leben verstand oder welchen Stellenwert Essen und andere Genüsse zu Lebzeiten hatten.
Da stellt sich doch gleich die Frage nach Eurem/ Ihrem Lieblingsgericht. Und es wird nicht nur vorgelesen, sondern auch gekocht...


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30. Oktober 2019

Um 10 Uhr: Silvia Höfer spricht über die Themen ihres Buches „Geburt. Was eine Hebamme ihrer Tochter mitgeben würde“
im Familienzentrum, Letteallee 82/86.

Das Buch bietet Müttern und Paaren alles Wichtige, was sie rund um die Geburt bis zum Ende der Stillzeit wissen müssen. Fakt ist: Ein bestärkender und zuversichtlich machender Start ins Leben wirkt sich lebenslang auf die körperliche und emotionale Gesundheit von Mutter und Baby aus – unabhängig vom Geburtsort. Es ist wichtig, sich kompetent zu fühlen und sich die Entscheidungsfähigkeit nicht abnehmen zu lassen. Frau Höfer hat schon viele Bücher rund um das Thema herausgegeben und kann mit ihrer Erfahrung mit Rat umfassend zur Seite stehen.


Um 19 Uhr: Ulrich Schütter präsentiert „Aus dem Tagebuch eines Tauentzien - Girls“ von Emma Nuss
in der Buchhandlung am Schäfersee, Markstraße 6.

Litta, eine Vierzehnjährige aus gutem Hause, verkörpert einen neuen, souveränen und selbstbewussten Mädchentyp: sie schwelgt in der verführerischen Eleganz des neuen Halbwelt-Boulevards und reiht sich ein in das bunte Treiben. Sie amüsiert sich, hat erotische Abenteuer, lässt sich von unbekannten Herren ins Caféhaus einladen oder steht zweifelhaften Künstlern Modell. Moralische Entrüstung und voyeuristischer Genuss der hier vorgeführten allgemeinen Unmoral dürften sich bei der Lektüre damals die Waage gehalten haben. Heute ist sie vor allem ein großer Spaß.

 

 

Wir bedanken uns bei den Kulturpaten Tanja Bethke, Manuela Dreher, Undine Fülling, Anton Kulmus, Dorothea Peichl, Sigrid Sattmann, Carmen Schiemann und Ulrich Schütter für die tatkräftige Unterstützung des Projektes.

 

Die Veranstaltung wird organisiert von Stadtmuster GbR im Auftrag des Quartiersmanagements Letteplatz und ist ein Förderprojekt der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin im Rahmen des Programms Zukunftsinitiative Stadtteil, Teilprogramm Soziale Stadt.

 

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